Regionalkonferenz „Gesund und aktiv älter werden“

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10. BZgA-Regionalkonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ in Schleswig-Holstein

Stark bleiben!

(Gesundheits-) Kompetenz im Alter fördern

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Stark bleiben!

(Gesundheits-) Kompetenz im Alter fördern

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10. BZgA-Regionalkonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ in Schleswig-Holstein

Stark bleiben!

(Gesundheits-) Kompetenz im Alter fördern

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Herzlich willkommen bei der 10. BZgA-Regionalkonferenz in Schleswig-Holstein!

Die Regionalkonferenz findet im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“ statt. Sie betrachtet die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven und bietet Informationen sowie die Möglichkeit zum Kennenlernen und Vernetzen.

Das Thema im Jahr 2021 ist „Stark bleiben! (Gesundheits-) Kompetenz im Alter fördern“. Wir freuen uns Ihnen auf dieser Seite Vorträge und ergänzende schriftliche Materialen hoch qualifizierter Expert*innen präsentieren zu können, die das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung erstmalig digital statt. Die Konferenzbeiträge stehen Ihnen auf dieser Webseite kostenfrei zur Verfügung und können jederzeit angeschaut werden. Zusätzlich gibt es am 17. August von 14-16 Uhr die Möglichkeit, mit den Referent*innen und anderen Interessierten per Videochat ins Gespräch zu kommen. Wenn Sie im Vorwege Fragen zu den Vorträgen formulieren möchten, können Sie diese in der unten stehenden Pinwand stellen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch der Regionalkonferenz und wünschen Ihnen viele anregende Informationen für den beruflichen oder auch privaten Alltag! Es wäre schön, wenn Sie sich im Anschluss zwei Minuten Zeit nehmen würden und uns mit Hilfe des digitalen Fragebogens am Ende dieser Seite eine Rückmeldung geben.

Ihr Regionalkonferenz-Team
der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Die Veranstaltung wird gefördert durch:

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MSGJFS SH Logo

Videochat mit den Referent*innen

„Austausch mit und zwischen den Expert*innen“
war das Motto des zweistündigen Videochats im Rahmen der digitalen BZgA-Regionalkonferenz 2021, der am 17. August 2021 stattfand.

Er wurde von allen Beteiligten als Bereicherung empfunden und war ein wichtiger zusätzlicher Baustein zum diesjährigen Format der Regionalkonferenz, die damit mehr Lebendigkeit erhalten konnte.

Material zum Download

Grußworte

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Sören Schmidt-Bodenstein
Vorstand der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

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Angelika Bähre
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Dr. Annette Bornhäuser

Dr. Annette Bornhäuser

BZgA

Grußwort von Dr. Annette Bornhäuser // BZgA

Sehr geehrter Herr Dr. Oldenburg, meine sehr geehrten Damen und Herren,

die LVGF Schleswig-Holstein und die BZgA arbeiten im Bereich Gesundheitsförderung für ältere Menschen seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll zusammen und daher freue ich mich, Sie als Vertreterin der BZgA zur 10. Regionalkonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ begrüßen zu dürfen.

Ich möchte mich bei LVGF Schleswig-Holstein für die Vorbereitung und Organisation dieser Konferenz herzlich bedanken, vor allem bei den Vortragenden, die uns zum Thema Gesundheitskompetenz im Alter aus verschiedenen Perspektiven wichtige Aspekte nahe bringen werden.

Unser diesjähriges Konferenzthema lautet „Stark bleiben! (Gesundheits-) Kompetenzen im Alter fördern“. Im Lichte der Erfahrungen aus der Corona-Pandemie scheint mir dieses Konferenzthema um einige entscheidende Aspekte erweitert. Die Pandemie hält uns las Gesamtgesellschaft seit über einem Jahr in Atem, ganz besonders trifft diese jedoch auf ältere Menschen zu. Das Risiko schwer zu erkranken und an bzw. Covid-19 zu sterben ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung deutlich höher. Dies gilt insbesondere für Hochaltrige. Den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge gab es im Januar fast 30 Prozent mehr Sterbefälle bei den Über-80—Jährigen als zu erwarten. Wie der Pflegereport 2021 zeigt war die Übersterblichkeit in Pflegeheimen kurz vor dem Jahreswechsel in den Einrichtungen dramatisch erhöht.

Zu den folgeschweren potenziellen Auswirkungen der Virusinfektion ist die ältere Bevölkerung zusätzlich auf besondere Weise durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehen betroffen. Die soziale Isolierung zur Kontaktreduktion hat vielerorts zu einer Vereinsamung geführt, nicht zu sprechen von dem schwer ermesslichen Leid Schwererkrankter und Sterbender sowie ihren Angehörigen, die in schweren Stunden aufgrund Kontaktbeschränkungen bzw. -verboten nicht beieinander sein konnten bzw. können.

Die entsprechenden Maßnahmen dienen dem Schutz der Betroffenen, denn bereits früh kristallisierte sich im vergangenen Jahr heraus, dass ältere Menschen und chronisch kranke Menschen im Pandemiegeschehen zu den besonders vulnerablen Gruppen gehören. Der Appell soziale Distanz zu wahren und Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren hatte und hat enorme Auswirkungen auf das Leben älterer Menschen. Nicht zuletzt hat er das Kommunikations-verhalten älterer Menschen entscheidend verändert. Laut einer repräsentativen Umfrage des Digital-Verbands Bitkom bleiben mittlerweile 40 % der über 65-jährigen über Videotelefonie mit ihrem gewohnten Umfeld in Kontakt. In Ihrem Vortrag wird uns Frau Stiehl über Auswege aus der Vereinsamung aus Sicht der BAGSO berichten.

Auch ohne die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie sind die Herausforderungen der demografischen Entwicklung immens. Bis 2040 wird nach Prognosen des Statistischen Bundesamt der Anteil der über 65-jähren von heute 18 Millionen Menschen auf 23 Millionen ansteigen, und der Anteil der über 80-jährigen von 5,7 auf 8,8 Millionen im Jahr 2060. Bei einem Rückgang der Erwerbstätigen werden kaum tragbare Belastungen auf die sozialen Sicherungssysteme zukommen, wenn nicht durch gezielte Prävention und Förderung der individuellen wie auch der organisatorischen Gesundheitskompetenzen Ältere länger gesund bleiben. Ich freue mich auf den Vortrag von Frau Professorin Dierks, die uns in ihrem Vortrag die Ansätze des Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz darstellen wird, sowie dessen Relevanz und Perspektiven für ältere Menschen.

Da bei älteren Menschen das Krankheitsspektrum durch chronische Krankheiten dominiert wird — knapp 76 % der Frauen und 68 % der Männer in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen haben zwei oder mehr gleichzeitig vorliegende chronische Erkrankungen – kommt dem aktive Selbst-management hier eine wichtige Bedeutung zu. Was dies konkret bedeutet und welche Strategien sowie Instrumente nützlich sind, vermittelt das Selbstmanagement-Programm für Menschen mit chronischen Erkrankungen des nationalen Netzwerks INSEA, von dem Frau Dr. Seidel berichtet.

Frau Stiller wird uns mit ihren Erfahrungen als Trainerin in ihrem Vortrag zeigen, wie man „mit Achtsamkeit glücklicher älter werden“ kann – ich bin gespannt auf ihre Erfahrungen und Anregungen zu den im Hinblick auf seine Wirksamkeit sehr gut erforschten Ansatz achtsamkeitsbasierter Verfahren.

Neben Achtsamkeit und Bewegung ist die Ernährung ein wesentlicher Faktor der Gesunderhaltung. Frau Dr. Schulze-Lohmann wird uns erläutern wie sich im Hinblick auf altersentsprechende Ernährung Gesundheit und Genuss verbinden lassen.

Außer Ansätzen zur verhaltensbasierten Gesundheitsförderung ist der BZgA die Verhältnisprävention ein besonderes Anliegen. Denn es ist nicht nur intuitiv nachvollziehbar sondern hinlänglich erforscht, dass Verhalten den Verhältnissen folgt bzw. sich diesen anpasst. Besonders gespannt bin ich daher auf den Vortrag von Herrn Petzold, der uns aus der Sicht der Körber-Stiftung darstellen wird, was Kommunen gegen soziale Isolation im Alter tun können.

Ich freue mich sehr, Sie als Teilnehmende an dieser virtuellen Konferenz im Namen der BZgA begrüßen zu dürfen und hoffe auf viele Impulse, und wünsche Ihnen für den Videochat mit den Referentinnen und Referenten am 17. August einen regen Austausch.

Dr. Annette Bornhäuser

Beiträge und Referent*innen

Regionalkonferenz

Gesundheitskompetenz stärken - Der Nationale Aktionsplan: Relevanz und Perspektiven für ältere Menschen

Marie-Luise Dierks

Prof. Dr. Marie-Luise Dierks

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung Medizinische Hochschule Hannover

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ergänzende Materialien

Regionalkonferenz

Aktives Selbstmanagement chronischer Erkrankungen: Strategien und Instrumente aus dem INSEA-Programm

Gabriele Seidel

Dr. Gabriele Seidel

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung Medizinische Hochschule Hannover

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ergänzende Materialien

Regionalkonferenz

Älteren den Einstieg in die digitale Welt erleichtern

Janina Stiel

Janina Stiel

BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.

Foto: Herby Sachs

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ergänzende Materialien

Regionalkonferenz

(Gem)einsame Stadt? Kommunen gegen soziale Isolation im Alter

Jonathan Petzold // ©Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Jonathan Petzold

Körber-Stiftung

Foto: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

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Regionalkonferenz

Genussvoll und gesund - die Ernährung dem Alter entsprechend gestalten

Petra Schulze-Lohmann

Dr. Petra Schulze-Lohmann

Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Sektion Schleswig-Holstein

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Regionalkonferenz

In Kopf und Herzen jung - mit Achtsamkeit glücklicher älter werden

Caroline Stiller // Foto: Bevis Nickel

Caroline Stiller

Unternehmen Achtsamkeit - Achtsamkeitstraining - Beratung - Coaching, Kiel

Foto: Bevis Nickel

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Fragen und Anregungen an die Referent*innen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

auf dieser Pinnwand können Sie die einzelnen Beiträge der Referent*innen „liken“ und kommentieren. Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym – wir erheben keine personenbezogenen Daten. Zudem erfolgt die Auswertung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften des Datenschutzes und der Datenschutzgrundsätze der LVGFSH.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der 10. BZgA – Regionalkonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ in Schleswig-Holstein. Wir freuen uns, dass Sie teilgenommen haben und hoffen sehr, dass die verschiedenen Beiträge für Sie interessant und bereichernd gewesen sind!

Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie uns eine kurze Rückmeldung geben könnten – dafür füllen Sie bitte den untenstehenden Fragebogen aus und schicken ihn ab.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym – wir erheben keine personenbezogenen Daten. Zudem erfolgt die Auswertung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften des Datenschutzes und der Datenschutzgrundsätze der LVGFSH.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Teilnahme!
Ihr Team der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Rückblick

Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V. führt die 2009 von der BZgA initiierte und geförderte bundesweite und jährlich stattfindende Regionalkonferenz zum Thema „Gesund und aktiv älter werden“ für Schleswig-Holstein durch.

Weitere Informationen zur Initiative „Gesund und aktiv älter werden“ und den Regionalkonferenzen finden Sie bei der BZgA.

Im Folgenden finden Sie die Dokumentationen der vergangenen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein.

Vergangene Regionalkonferenzen in Schleswig-Holstein

„Selbst ist das Alter! Selbstbewusst, selbständig und selbstbestimmt das Leben im Alter gestalten“ am 09. November 2011

„Weiter wie gewohnt? Wohnen im Alter“ am 26. September 2012

„Komm mit…! – Bewegung fördert Gesundheit“ am 11. September 2013

„Freude, Traurigkeit, Zuversicht – Seelische Gesundheit im Alter“ am 03. September 2014

„Früher an später denken“ am 30. September 2015

„Gesund die Rente erreichen“ am 21. September 2016

„Das Alter erleben – offen, positiv und mobil“ am 20. September 2017

„Gemeinsam – statt einsam… Das Leben ist bunt im Quartier!“ am 19. September 2018

„Weiter, nur anders! Übergänge im höheren Lebensalter aktiv gestalten“ am 18. September 2019

Anspechpartnerin bei der LVGFSH

Dorothea Wilken-Nöldeke | wilken-noeldeke@lvgfsh.de | 0431 – 710387 – 23