STI und AIDS

Die Koordinierungsstelle zur Primärprävention
von STI und AIDS

Die Koordinierungsstelle unterstützt die Aidsfachkräfte in Schleswig-Holstein bei primärpräventiven Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.

 

Zu den Erregern von sexuell übertragbaren Infektionen (STI, engl. für Sexually Transmitted Infections)  gehören

  • Bakterien (z. B. Syphilis, Gonorrhö, Chlamydien)
  • Viren (z. B. HIV, Hepatitis B und C, Humane Papillom Viren (HPV)
  • Pilze (z. B. vaginale Pilzinfektion)
  • Einzeller (z. B. Trichomoniasis)
  • Gliederfüßler (z. B. Filzläuse).

Auch wenn eine HIV-Infektion heute zwar sehr gut therapierbar ist – ein Heilung gibt es aber nach wie nicht!
Die meisten anderen STI dagegen sind bei rechtzeitiger Behandlung nicht nur gut therapier- sondern auch vollständig ausheilbar.

Detaillierte Informationen zu den Übertragungswegen, Schutzmöglichkeiten, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten von STI finden Sie hier:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Robert-Koch-Institut

Deutsche Aids-Hilfe

! Kondome sind der einfachste und effektivste Schutz gegen eine HIV-Infektion

und senken das Risiko für eine Infektion mit anderen STI !

 

Zahlen und Fakten

Weltweit leben ca. 35 Millionen Menschen mit den HI-Virus. Rund 2,1 Millionen kommen jedes Jahr dazu. In Deutschland liegt die geschätzte Zahl der HIV-Positiven derzeit bei 88.400. Davon leben 1.500 Infizierte in Schleswig-Holstein. Dank moderner Medikamente können die Betroffenen – zumindest in Deutschland – ein fast normales Leben führen und haben eine mit nicht Infizierten vergleichbare Lebenserwartung.

Für chronische Hepatitis B und C wird die Zahl Erkrankter in Deutschland auf  bis zu 600.000 Menschen geschätzt!

Ansteigende Zahlen sind z.B. auch für die Syphilis zu verzeichnen. 7664 Fälle wurden dem RKI im Jahr 2017 gemeldet. Betroffen sind vor allem Männer, die mit Männern Sex haben und in Großstädten leben.

 

Aktivitäten in Schleswig-Holstein:

Zum Schutz vor HIV und anderen STI werden in Schleswig-Holstein viele Präventionsprojekte  angeboten und durchgeführt.

Für Beratung, Hilfe und Unterstützung stehen die Aids-Hilfen, Aidsberatungsstellen sowie die Fachkräfte aus den Gesundheitsämtern zur Verfügung.

Grundlage der Aktivitäten im Land sind die Ziele und Maßnahmen auf Bundesebene.

 

Der Welt-Aids-Tag  wurde erstmals 1988 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen. Am 1. Dezember erinnern verschiedenste Organisationen an das Thema AIDS und rufen da zur Solidarität mit HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und den ihnen nahestehenden Menschen auf.

 

Ansprechpartnerin bei der LVGFSH:
Dr. Petra Schulze-Lohmann – schulze-Lohmann@lvgfsh.de (Tel. 0431-94294)

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