STI und AIDS

Die Koordinierungsstelle zur Primärprävention
von STI und AIDS                                                           

Weltweit leben ca. 35 Millionen Menschen mit den HI-Virus. Rund 2,1 Millionen kommen jedes Jahr dazu. In Deutschland liegt die geschätzte Zahl der HIV-Positiven derzeit bei 88.400. Davon leben 1.500 Infizierte in Schleswig-Holstein. Dank moderner Medikamente können die Betroffenen zumindest in Deutschland ein fast normales Leben führen und haben eine normale Lebenserwartung.

Trotzdem steht im Vordergrund natürlich das Vermeiden einer Infektion. Zielgruppenspezifische präventive Maßnahmen  sind weiterhin enorm wichtig, um jede nachwachsende Generation zum Beginn ihrer sexuellen Aktivität über mögliche Übertragungswege und Schutzmaßnahmen nicht nur vor HIV, sondern auch vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu informieren. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt hier die Aids-Hilfen und die Beratungsstellen in den Gesundheitsämtern bei vielen Maßnahmen. Wichtige Projekte sind zum Beispiel

Leider gibt es nach wie vor eine Vielzahl von Menschen, die sich nicht testen lassen und demzufolge lange nichts von ihrer Infektion wissen. Erst wenn Symptome deutlich werden und aus der HIV-Infektion bereits eine Aids-Erkrankung geworden ist, beginnt dann die medikamentöse Therapie. Dieses ist nicht nur für die Betroffenen ein häufig langer Leidensweg, sondern erhöht auch gleichzeitig das Risiko, dass sich Sexualpartnerinnen und -partner anstecken. Wer dagegen gut therapiert wird, hat in der Regel eine Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze und überträgt das Virus nicht.

Entsprechend wichtig ist eine möglichst frühe Testung. Dafür bedarf es aber bei vielen Menschen noch einer umfassenden Aufklärung. Denn auch wenn im Alltag nahezu keine Übertragungsrisiken bestehen, erleben Betroffene nach wie vor Diskriminierung und Stigmatisierung.

Um diesem Problem zu begegnen, hat z.B. die Bundeszahnärztekammer hat auf ihrer Homepage Informationen für die zahnärztliche Behandlung von HIV-positiven Patienten veröffentlicht:, die unter diesem link einzusehen sind: https://www.bzaek.de/fuer-zahnaerzte/hygiene/hiv-aids.html Seit 1988 erinnern am 1. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag, verschiedenste Organisationen an das Thema Aids und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen. Der Welt-AIDS-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist.

 

Ausführliche Informationen und Broschüren zu den Themen STI und HIV finden Sie z.B. bei:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de , http://www.gib-aids-keine-chance.de/

Deutsche Aids-Hilfe:   https://www.aidshilfe.de/

Robert-Koch-Institut:  http://www.rki.de/

 

Ansprechpartnerin bei der LVGFSH:
Dr. Petra Schulze-Lohmann – schulze-Lohmann@lvgfsh.de (Tel. 0431-94294)

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