Kommunale Gesundheitsförderung
Gemeinsam gestalten – Begleitung, Beratung und Vernetzung für eine lebenswerte Kommune
Gesundheitsförderung gehört in alle Lebenswelten – von Kindertagesstätten und Schulen über Betriebe und pflegerische sowie medizinische Einrichtungen bis hin zu Wohnvierteln und ganzen Kommunen. Kommunen verbinden diese Lebenswelten und übernehmen als „Dachsetting“ eine zentrale koordinierende Rolle, um Umweltbedingungen sowie gesundheitsrelevante Verhaltensweisen im Sinne der Gesundheitsdeterminanten (Dahlgren & Whitehead 1991) nachhaltig zu verbessern.
Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) unterstützt kommunale Akteur*innen dabei, integrierte Gesamtstrategien für mehr Chancengleichheit zu entwickeln, Bevölkerungsgruppen in herausfordernden Lebenslagen besser zu erreichen und gesundheitliche Chancengleichheit systematisch in die kommunale Gesundheitsförderung zu verankern.
Gesundheitsplanende, Gesundheitsberichterstattende und Präventionsfachkräfte in den Kreisen und kreisfreien Städten
In den Kreisen und kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins sind eigenständige Gesundheitsplanende, Gesundheitsberichterstattende und Präventionsfachkräfte tätig, welche die kommunale Gesundheitsförderung und Prävention gestalten. Diese Fachkräfte gehören nicht zur KGC, sondern sind bei den jeweiligen Kommunen oder Kreisen angesiedelt. Auf dieser Seite bieten wir eine Übersicht mit den Kontaktdaten dieser Fachstellen an, um die Kommunikation und Vernetzung zu erleichtern.
Fachstellen in den Kreisen
- Dithmarschen | Franziska Ehlers | franziska.ehlers@dithmarschen.de
- Herzogtum Lauenburg | Doreen Blume | blume@kreis-rz.de
- Nordfriesland | Bernadette Lange | gesundheitsplanung@nordfriesland.de
- Pinneberg | Sina Haake, Kristina Woock | gesundheitsplanung@kreis-pinneberg.de
- Ostholstein | Maren Rohr | m.rohr@kreis-oh.de
- Rendsburg-Eckernförde | Annika Baum | gesundheitsfoerderung@kreis-rd.de
- Schleswig-Flensburg | Svea Schnoor | svea.schnoor@schleswig-flensburg.de
- Segeberg | Juliane Steffens | juliane.steffens@segeberg.de
- Steinburg | Lisann Ziegler | ziegler@steinburg.de
- Stormarn | Susanne Heinrich, Ronja Welke-Schäfer | su.heinrich@kreis-stormarn.de
Fachstellen in den kreisfreien Städten
- Flensburg | Michael Kraus, Marie Hornbogen | kraus.michael@flensburg.de
- Kiel | Andrea Böttger, Laura Krüger, Sonja Kulschewski | gbe@kiel.de
- Lübeck | gesundheitsfoerderung@luebeck.de
- Neumünster | Tatjana Fuder | tatjana.fuder@neumuenster.de
Fachaustausch für die kommunale Gesundheitsplanung
Unser regelmäßiges (Online-)Angebot richtet sich an Gesundheitsplaner*innen, -koordinator*innen und Fachkräfte aus der kommunalen Verwaltung der Kreise und kreisfreien Städte. Dort erhalten Sie fachliche Impulse, Einblicke in Good Practice, Raum für kollegialen Austausch und Anregungen, wie gesundheitsförderliche Strategien weiterentwickelt werden können.
Weiterbildung und Wissenstransfer
Fachtagungen, Thementage und Good Practice-Werkstätten bieten vertiefende Inhalte, praxisnahe Beispiele und Austausch mit anderen Kommunen. Ziel ist es, Wissen zu gesundheitlicher Chancengleichheit aufzubereiten, zu transferieren und für die kommunale Praxis handhabbar zu machen.
Aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter dem Reiter „Veranstaltungen“ sowie auf den themenspezifischen Unterseiten.
Impulse für Ihre Veranstaltung
Die KGC bringt auf Wunsch passgenaue Impulse in Ihre Veranstaltung ein – z. B. Kurzvorträge, Podiumsbeiträge oder Informationsstände rund um gesundheitliche Chancengleichheit und kommunale Gesundheitsförderung. Inhalte werden individuell abgestimmt, sodass ein direkter Mehrwert für Ihre Zielgruppe entsteht.
Individuelle Beratung, Kontakte und Netzwerke – „Boxenstopp“
Im Beratungsformat „Boxenstopp“ unterstützt die KGC kommunale Akteur*innen gezielt bei der Konzeption von Projekten und Förderanträgen. Sie erhalten fachliche Rückmeldungen zur Zielgruppenausrichtung, Ziel- und Wirkungslogik sowie strategischen Ausrichtung. Der Boxenstopp umfasst insbesondere
- die Entwicklung und Schärfung von Projektideen und -konzepten,
- die Optimierung von Förderanträgen,
- die Planung der Umsetzung und Ressourcen,
- sowie die Klärung von Kooperationsstrukturen.
Zusätzlich fördert die KGC den Aufbau „arbeitender“ gesundheitsbezogener Netzwerke, die konkrete Maßnahmen gemeinsam mit den Zielgruppen realisieren. Kontaktieren Sie uns dazu gern: kgc-sh@lvgfsh.de
Älter werden in der Kommune
Die Förderung von Gesundheit und Teilhabe älterer Menschen ist ein zentraler Schwerpunkt der kommunalen Gesundheitsförderung. Die KGC begleitet Kommunen bei der Vernetzung und Entwicklung integrierter Präventionsstrategien, um ein gutes und gesundes Älterwerden zu ermöglichen.
Ein spezielles Themenblatt zu Präventionsnetzen (680 KB) sowie ausführliche Informationen sind auf der Themenseite „Älter werden in der Kommune“ verfügbar.
Kontakt
Angelina Weiß
weiss@lvgfsh.de
0431 - 71 03 87 - 22